Harald Kannwischer

Spielplätze

Harald Kannwischer

Spielplätze sind in vielerlei Hinsicht ein Symbol für die Visionen, die Utopien, für die Hoffnungen und die Träume einer Gesellschaft. Sie sind Zonen des Ausprobierens der folgenden noch jungen Generationen. Sie sind Bühne für das Jonglieren möglicher Lebensrollen.

 

Was passiert mit den Träumen und Visionen einer Gesellschaft, wenn die zukünftigen Gestalter, die heutigen Kinder, keine Chance haben, sich auf die Realisierung der utopischen Gedankenwelten vorzubereiten? Was ist, wenn sie nicht den Mut haben, Wolkenschlösser zu bauen, weil sie nicht auf dem Spielplatz über einen Schwebebalken laufen konnten, um ihre Angst vor dem Herunterfallen zu überwinden? Was ist, wenn die Kleinsten schaukelnd nicht versucht haben, so nach der Sonne oder dem noch am Tage aufgehenden Mond zu greifen?

 

„…Sie haben herausgefunden, daß alle weiteren Fortschritte durch geistige Arbeit errungen werden, und sie haben ihre Kinder dementsprechend vorbereitet. Alles das war wichtig zum Umbau der Welt. Aber es war nur ein Anfang.“
Peter Klemm, aus dem Kinderbuch „Automaten, Forscher und Raketen“, Berlin 1968.

Harald Kannwischer

Er wurde 1964 in Waren (Müritz) geboren, hat Fernmeldetechnik studiert und arbeitet als Projektmanager. Seine fotografischen Schwerpunkte liegen in der Reise- und Straßenfotografie. Seit 2003 beteiligt er sich regelmäßig an Gruppenausstellungen in Berlin und seiner Wahlheimat Dresden.

www.guckan.de